Herzlich willkommen beim
Förderverein Ring Padberg e.V.

Für alle Besucher unserer Homepage haben wir viele interessante Informationen bereitgestellt, die unseren Ort Padberg, die Geschichte und unsere Aktivitäten des Vereins vorstellen sollen.

Nun wünschen wir allen viel Spaß beim Stöbern,
  auf den noch folgenden Seiten unserer Homepage.

 

Hinweis: Link siehe oben links

 

Geführte Wanderungen 2020

vom zertifizierten Gästewanderführer Reinhard Becker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streitkulturen

Herren, Hexen und Halunken

im  Hochstift Paderborn

 

Diese Broschüre ist beim

Förderverein RING PADBERG e.V. erhältlich.

 

Über eine kleine Spende würden wir uns freuen.

 

Streitkulturen – jetzt auch zum Nachlesen

 

Padberg/Obermarsberg/Wewelsburg

Die Broschüre „Streitkulturen: Herren, Hexen und Halunken“ als Produkt der intensiven und guten Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe ist fertig. In einer Pressekonferenz im Cafe der Wewelsburg wurde das informative und interessante Büchlein der Öffentlichkeit am Dienstag, den 04.08.2020 präsentiert.

 

13 Gerichtsstätten als sichtbares Überbleibsel um alltägliche Konflikte mit Gerichten werden in dem 84-seitigen Büchlein auf historisch korrekte und doch unterhaltsame Weise beschrieben. Zudem bieten die im Anhang gedruckten Tourenvorschläge die Möglichkeit, sich auf die Pfade des Rechts zu begeben. „Ziel der Texte ist es Ort und Inhalt so zu verbinden, dass man Spaß hat, dorthin zu fahren“, so einer der beiden Autoren, der Historiker Frank Huismann .

 

Padberg, Marsberg und Fürstenberg, Büren, Wewelsburg und Lichtenau werden mit faszinierenden Einblicken in die Vergangenheit mit Bild und Text beschrieben.

Frank Huismann betonte weiter, dass es in ganz Deutschland wohl kein vergleichbares Projekt in dieser Form gibt. Zwar haben einzelne Städte durchaus ihre Rechtsgeschichte aufgearbeitet. Eine ganze Region darzustellen, dies sogar überregional und grenzübergreifend (für das südliche Paderborner Land und den angrenzenden HSK) ist einzigartig.

Die Autorin Sarah Masiak bemerkte, dass Geschichte nicht vergessen und vorbei ist, sondern immer auch ein Bezug zur Gegenwart hergestellt werden soll. War z.B. Verleumdung in den vergangenen Jahrhunderten doch nichts anderes als Mobbing in der heutigen Zeit. Bußgeldstrafen, die unbezahlt bleiben, werden in unseren Tagen mit Gefängnis geahndet, früher wurden die Schuldigen an den Pranger gestellt.

Zunächst wurde die Broschüre in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt. Sie ist bei den Projektpartnern, für die Region Marsberg beim Förderverein Ring Padberg e.V. und im Heimatmuseum Obermarsberg, in Fürstenberg über das „Alte Patrimonialgericht“, in Büren und Lichtenau über die Touristikinformation sowie natürlich über das Kreismuseum Wewelsburg gegen eine freiwillige Spende an den jeweiligen Verein erhältlich.

 

Noch in diesem Jahr sind weitere Aktivitäten der Gruppe um Hern Struckmeier geplant. Dazu gehören zwei Exkursionen. Die erste findet am 26.09.2020 statt und führt nach Büren, eine zweite lädt am 03.10.2020 geschichtsinteressierte Besucher nach Lichtenau ein. Eine weitere Exkursion ist für Mitte oder Ende Oktober in Obermarsberg geplant. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, jedoch ist die Teilnehmerzahl coronabedingt auf 25 limitiert. Einzelheiten werden in Kürze bekannt gegeben.

                                                        Projekt                                                                  „Streitkulturen – von Herren, Hexen und Halunken im Hochstift Paderborn“                                   lädt zu spannenden Exkursionen ein

Im September und Oktober
wird kostenlos die Rechtsgeschichte der Region erkundet

Eine Stätte der Rechtsgeschichte – die Burgruine Ringelstein und der dortige Hexenkeller
(Urheber: Stadt Büren)

Fahren Sie hin und streiten Sie mit…

Das Paderborner Land besitzt eine Fülle von spannenden Stätten zur regionalen Rechtsgeschichte. Das Projekt „Streitkulturen – Herren, Hexen und Halunken im Hochstift Paderborn“ hat zum Ziel, diese Stätten bekannt zu machen und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger diesen spannenden Teil der regionalen Geschichte zu erkunden. Im Oktober und September finden drei kostenlose Exkursionen zu den Stätten der Rechtsgeschichte statt. Sowohl in Büren und Harth als auch in Lichtenau und Obermarsberg ist eine Reise in die Vergangenheit möglich.

 

Start ist am Samstag, den 26. September am Hexenkeller in der ehemaligen Burgruine in Büren-Ringelstein, Harthberg 16. Um 11 Uhr beginnt dort die erste Exkursion unter fachkundiger Leitung von Dietmar Henkst. Um 12.45 Uhr empfängt Agnes Ising die Teilnehmenden am Brunnen auf dem Bürener Marktplatz. Im Rahmen einer Stadtführung geht es zu den besonderen Sehenswürdigkeiten im Bürener Stadtkern. Agnes Ising lädt dabei auch in die Jesuitenkirche in der Burgstraße ein. Abschließend besteht Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee im Café Stilbruch, Bahnhofstr. 14, über die besonderen Markenzeichen der Region auszutauschen.

 

Im Stadtgebiet Lichtenau stehen am Samstag, den 3. Oktober ab 11 Uhr drei Orte mit besonderer rechtsgeschichtlicher Bedeutung auf dem Programm. Die Exkursion unter der Leitung von Dr. Matthias Preißler führt zunächst zur Lichtenauer Burg, einst Sitz des Bischöflichen Amtmanns und Gerichtsort. Anschließend werden die Wüstungen Sewardissen und Amerungen besichtigt, wo über lange Zeit ein Freigericht tagte. Kloster Dalheim ist die letzte Station des Tages. Hier endet die Führung in der Klosterwirtschaft, wo Gelegenheit zur Einkehr besteht.

Eine Stätte der Rechtsgeschichte – die Burgruine Ringelstein und der dortige Hexenkeller
(Urheber: Stadt Büren)

Am Samstag, den 17. Oktober führt das Projekt „Streitkulturen“ in den angrenzenden Hochsauerlandkreis. In Obermarsberg erwartet die Besucher ein spannender Stadtrundgang. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Museum der Stadt Marsberg, Eresburgstr. 38. Neben dem Pranger vor dem ehemaligen Rathaus werden unter anderem auch die Stiftskirche und der Buttenturm besichtigt. Zusätzlich ist ein Besuch der Nikolaikirche möglich. Die Führung übernimmt Heiner Duppelfeld. Der Abschluss ist anschließend im Stadtmuseum Marsberg geplant.

 

 

Wichtige Infos !

Die Anfahrten erfolgen jeweils im eigenen PKW.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich beim Kulturamt des Kreises Paderborn unter 05251 308 – 4101 oder struckmeierh@kreis-paderborn.de.

Ein Mund-Nasenschutz muss mitgebracht werden.

Familien mit Kindern ab 10 Jahren sind herzlich willkommen.

Die Exkursionen sind – bis auf Getränke und Speisen - kostenfrei.
 

 

Hintergrund

Sieben Orte der Rechtsgeschichte bzw. deren Betreiber schlossen sich vor zwei Jahren zum Netzwerk „Streitkulturen – Herren, Hexen und Halunken im Hochstift Paderborn“ zusammen, um diese besonderen Markenzeichen der Region stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Eine neue Broschüre informiert seit kurzem über die Rechtsgeschichte im südlichen Paderborner Land und lädt zum Selbsterkunden des Themas ein.
Die Broschüre ist in den Kommunen und den Orten der Rechtsgeschichte kostenfrei erhältlich. Das Netzwerk „Streitkulturen“ wird durch das EU-Förderprogramm „LEADER“ unterstützt.

 

„Jakobsweg trifft Waldroute“

 

 

 

Zwei Wanderungen starteten im Zuge der 10. Marsberger Wanderwochen vom Ring Padberg bei herrlichem Sonnenschein unter dem Motto „Jakobsweg trifft Waldroute“. Einmal als Einstiegswanderung und ein zweites Mal am Wanderwochenende, da während der Corona-Krise nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist. Die Kombination aus Spiritualität, herrlichen Landschaften und Heimatgeschichte macht die Wanderungen aus, und sind somit für Wanderer aus Nah und Fern interessant.

Jeweils 15 Wanderfreunde machten sich mit dem zertifizierten Wanderführer Reinhard Becker auf den Weg, um den Spuren der Padberger Raubritter zu folgen. Der 18,3 km lange Rundweg begann am neuen Dorfplatz in Padbergs Mitte. Von dort ging es entlang des Weges der Jakobspilger zur „Neuen Burg“ und zur „Padberger Heide“. Dort gab es spektakuläre Aussichten weit ins Land zu bewundern. Das nächste Zwischenziel war der alte Bergbauort Messinghausen, und danach Remstoß und Buttenberg. An der Schutzhütte wurde nun die Mittagspause abgehalten. Das Team von RING PADBERG hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um die hungrigen und durstigen Wanderer zu erfreuen.

Frisch gestärkt wurde nun ein Teil der Waldroute erwandert. Über die Höhen und dann entlang des Diemelsees bis zur Staumauer und dem Platz der ehemaligen Mühle. Danach wieder bergan vorbei an der Kapelle, auf den Spuren des alten Kirchweges. An der Wanderhütte bot sich ein herrlicher Ausblick auf den Naturpark Diemelsee. Um den Wald auch richtig fühlen zu können, wurde eine Passage barfuß gewandert.

Den nächsten Stopp gab es am Brand, mit Blick auf den Ring Padberg. Dort wurden alle mit Kaffee und Kuchen und einigen Anekdoten versorgt, bevor es auf verschlungenen Pfaden weiter entlang der Waldroute ging, hier beschäftigte man sich mit der momentanen Problematik der hiesigen Waldgebiete und dem Naturschutz.

Außerdem konnte geklärt werden, was die Schanhollen mit den Padberger Frühschöppnern zu tun haben, oder warum man nach dem Hochamt lieber nach Hause geht.

 

Die letzte Etappe führte über den Hömberg zurück zum Dorfplatz nach Padberg. Traditionell veranstalten die Padberger Spielleute zum Abschluss einer Wanderung des Fördervereins ein kleines Konzert für die müden Wanderfreunde. Leider war auch das nach den Corona-Richtlinien in diesem Jahr nicht möglich, also trug Wanderführer Reinhard Becker als Ersatz drei Ritterballaden vor. Bei der anschließenden Verabschiedung gab es für jeden Wanderer eine Muschel für den Jakobsweg, und einen Waldschnaps für die Bewältigung der Sauerländer Waldroute. Bei launigen Gesprächen und Getränken blieb man noch eine Weile zusammen, und ließ den Tag ausklingen.

Die nächsten Wanderungen von Wanderführer Reinhard Becker finden im Oktober statt, es geht bei zwei Touren rund um die Bruchhauser Steine. Dazu sind noch einige Plätze frei. Im Dezember ist noch zusätzlich eine Adventswanderung geplant.

 

Reinhard Becker

Geschichte - Neu.pdf
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Wanderung-Neu.pdf
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