Mögest du behütet sein auf allen deinen Wegen. Der Wind stärke deine Kräfte, die Sonne wärme dir das Herz, der Regen frische die Gedanken dir. Gute Erfahrung soll dir nun auf deiner Reise werden und alles Neue möge dir vertraut wie eine Heimat sein. Dazu führe dich Gott mit diesem guten Segen und halte schützend dich in seiner Hand, bis wir uns dann wiedersehen. (Irischer Reisesegen, bearbeitet von R. Rabemann)
Mögest du behütet sein auf allen deinen Wegen. Der Wind stärke deine Kräfte, die Sonne wärme dir das Herz,der Regen frische die Gedanken dir. Gute Erfahrung soll dir nun auf deiner Reise werdenund alles Neue möge dir vertraut wie eine Heimat sein. Dazu führe dich Gott mit diesem guten Segenund halte schützend dich in seiner Hand, bis wir uns dann wiedersehen. (Irischer Reisesegen, bearbeitet von R. Rabemann)  

Der PVC auf hoher See“-

Auf der Suche nach der Schnapsinsel

 

Das Padberger Narrenschiff sticht pünktlich zur Karnevalszeit in See. Am 15.02.2020 um 16.11 Uhr heißt es „Leinen los“ für alle Matrosen, Seebären und Piraten. Bei dieser Karnevalssitzung zum 11. Jubiläum gibt es für alle Gäste, die zum Thema Seefahrt verkleidet sind, einen Getränkegutschein.

 

Ausrichter in diesem Jahr ist „Ring Padberg“ mit dem PVC. Durchs Programm führen Kapitän Reinhard Becker und Steuermann Matthias Wistuba, der Elferrat unterstützt als Piratenmannschaft des neuen Schiffes „SansiBar 2“.

 

Im Programm sind mehrere Tanzgruppen, wie die Cheers als „Monster“, die Ballerinas in „1001-Nacht“ und der PVC „Auf der Suche nach der Schnapsinsel“.

 

Die Kolping-Kids begeben sich auf „Europakreuzfahrt“ und treffen womöglich auf Lampenfieber „Auf großer Fahrt“. Die Padberger Spielleute sorgen mit „Seemannsliedern“ für maritime Stimmung.

Auch das Sauerland-Trio, die Sexy Boys und der Karnevals-König werden wieder vertreten sein. Musikalisch umrahmt wird die gesamte Veranstaltung von den „Original Giershagener Straßenmusikanten.

Alle Gäste aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, zusammen mit den Padberger Seeleuten ordentlich Karneval zu feiern.


Helau, Ahoi und Aloha Heja He.

 

Der PVC auf hoher See –

die Schnapsinsel wurde tatsächlich gefunden!

 

Pünktlich um 16.11 Uhr hieß es „Leinen los“ für das Padberger Narrenschiff. Die „Sansibar2“ stach in See, um endlich die Schnapsinsel zu finden. An Bord der Kapitän Hauptmann, der Steuermann Watzmann, der Maat Svente, die Piraten des PVC, Ring Padberg und alle Padberger Narren. Zusätzlich waren noch etliche Passagiere aus den Nachbarorten dabei, und natürlich die „Original Straßenmusikanten“ aus Giershagen. Mit der „Bambinigarde“, der „Juniorengarde“ und den „Blauen Funken“ waren gleich drei Garden des BCV mit ihren super Tänzen an Deck. Bereits nach der Begrüßung wurde die erste Breitseite abgefeuert, und die Piraten enterten mittschiffs das Deck; die Suche konnte losgehen.

 

Sie führte vorbei am „Blanken Hans“ zum Mittelmeer, dort traf man auf die „Kolping-Kids“ auf Europakreuzfahrt. Auch das Traumschiff von „Lampenfieber“ sollte geentert werden, doch statt Gold war nur Silbereisen an Bord. Dafür musste „Liesbeth“ allerdings über die Planke springen, sehr zur Freude von „Herbert“. Da gibt es keine Gnade.

 

Von Skorbut, Orkan und Durst geplagt fand die Mannschaft Unterhaltung und Kurzweil bei den Auftritten von „Rita und Astrid“ die sich flamingogleich über die Wolken erhoben, „Michel+Mauli+Andi“ bei einer Paartherapie und einer ganz speziellen Sichtweise der „Sexy Boys and Friends“. An die zurückgelassene Heimat erinnerten auf ihre Art die „Sauerländer Hittgensteiger“.

 

Dann folgten die ersten Höhepunkte. Die Schiffsbauer des PVC wurden mit Orden geehrt. Der Leitende Ingenieur Mühle, sowie die Zimmerei mit Josef, Lömi und Svente. Denn die „Sansibar2“ ist wirklich ein herrliches und stolzes Schiff geworden. Das hatte sich bis an den Rhein rumgesprochen. Denn gleich konnte Kapitän Hauptmann den neuen Padberger König Karneval an Bord begrüßen. Der kütt bekanntlich aus Kölle und ist seine Herrlichkeit „König Lothar der Erste“. Er ließ seinen Blick zurückschweifen, und zog alle in seinen Bann.

 

Mit neuem König an Bord ging die Fahrt weiter über den Atlantik zur Karibik. Mit der Abwehr des Kraken und anderer Seeungeheuer hatte die PVC-Mannschaft alle Hände voll zu tun. Aber dann gab es für die „Sansibar2“ keine Chance mehr, auf Haiti trafen wir auf Voodoo, Untote und Monster; prachtvoll dargestellt von den „Cheers“. Gut, dass wir den Klabautermann dabeihatten. Schnell wechselte die Reise in den Indischen Ozean wo die „Ballerinas“ in 1001-Nacht entführten. Es ging auf Kaperfahrt um Gewürze und Tee. Der Orient von Luv bis Lee.

 

Fahr mich mein stolzes Schiff hinaus aufs Meer, wir segeln alle zusammen, und die Reise ist so schwer. Endlich in der Südsee kam man der Schnapsinsel verdächtig nahe. Die „PVC-Piraten“ gaben, trotz aller Widrigkeiten, alles was sie konnten, um zur Schnapsinsel zu gelangen. Das wurde ein ganz heißer Tanz. Dann endlich tönte es vom Ausguck: „Land in Sicht“. Und vor ihnen lag die Insel ihrer Träume. Die Schnapsinsel.

 

Das Ziel ganz nahe, gab es plötzlich eine anhaltende Flaute, und die Mannschaft war kurz vor dem Verdursten. Da half nur eins: Die Beiboote zu Wasser lassen, vorspannen und die „Sansibar2“ zur Insel rudern. Dazu wurde die Hilfe von allen Anwesenden gebraucht. Unter den Klängen von „AlohaHejaHeh“ ruderten über 200 Seeleute mit Gesang das Schiff endlich ins Ziel. Ein bewegender Augenblick.

 

Kapitän, Steuermann und die Mannschaft des PVC konnten jetzt auf ihrer Insel an Land gehen. Das musste sofort gefeiert werden. Was braucht es dazu? Rum und Musik. Die Schankwirtschaft hatte schon den ganzen Tag hart gearbeitet, und für die Musik mit Gesang sorgten die „Padberger Spielleute“. Hooray!

 

Beim anschließenden Finale waren alle außer Rand und Band. Alle Piraten und Karnevalisten Feierten und Schunkelten was das Zeug hielt. Zur Freude wurde eine letzte Breitseite abgeschossen. Um für das nächste Jahr gewappnet zu sein, wurde die Karnevalsfahne von „Ring Padberg“ und PVC an den TuS Padberg 09 weitergegeben. Mit neuer Mannschaft geht dann die Reise weiter.

 

Reinhard Becker